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Die Bearbeitung von Wasserschäden führt nahezu zwangsläufig auch zur Bautrocknung. In diesen Bereich fallen die einfachen Wasserschäden aufgrund der ausgelaufenen Waschmaschine, des Rohrbruchs oder ähnlichem. Hier werden zunächst die Ursachen und im Anschluss die Auswirkungen beseitigt. Es kommen modernste Mess- und Diagnosetechniken wie z.B. Wärmebildkameras, minimal invasive Schlauchkameras, Akustikortung, Baufeuchtemessgeräte zum Einsatz. Sind die Ursachen beseitigt wird der Schadensbereich geöffnet und zu stark beschädigte Elemente erneuert. Zur Trocknung kommen dann z.B. Kondenztrockner, Gebläsetrockner oder Infrarottechnik zum Einsatz. Feuchtigkeitsschäden entstehen allerdings nicht immer aus den vorgenannten Gründen.

Weitere Ursachen können auch drückende, aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Keller sein. Natürlich kann sich Wasser auch durch Fassadenrisse in die Innenräume vorarbeiten und sogar durch Frostaufbrüche die Bausubstanz nachhaltig zerstören. Sind Kellerräume betroffen kann in vielen Fällen schon durch nachträgliche Außenabdichtung, durch Setzen von Injektionssperrschichten und normale Bautrocknung ein Aufsteigen der Feuchtigkeit in die Wohnräume verhindert werden.

Ganz problematisch wird es wenn mehrere Ursachen aufeinander treffen und oder Fachwerk betroffen ist. Teilweise müssen dann durchgefaulte, tragende Hölzer ausgetauscht werden, natürlich nicht ohne die damalige "Bausubstanz" Lehm und Stroh zu beseitigen. Dieses Material ist naturgemäß besonders saugstark. Im Regelfall kann erst nach Öffnung der Wände und Böden das komplette Ausmaß ermittelt werden. Jeder " Fachmann", der Ihnen schon vorher einen Kostenvoranschlag unterbreitet, wird Sie vermutlich sehr bald mit Zusatzarbeiten konfrontieren.

Die meisten Arbeiten zur Sanierung derartiger "Fälle" werden durch unsere eigenen Mitarbeiter durchgeführt. Manchmal ist aber auf die Einbeziehung von anderen Gewerken; z.B. Dachdecker, Zimmermann, Heizungsbauer, Elektriker, Gerüstbauer oder andere notwendig. Wichtig ist hierbei eine kompetente Bauleitung, die die notwendigen Arbeiten ermittelt, Angebote einholt, die Arbeiten miteinander koordiniert und auf die fachlich einwandfreie Ausführung achtet.

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Ein "Laie" ist hier naturgemäß, hoffnungslos überfordert. Das Haus sieht eigentlich so aus als wäre alles in Ordnung, wären da an der Seite nicht zwei langgezogene, vertikal verlaufende schmale Risse und der Quarzkieselsockel. Quarzkiesel sind auf waagerechte Außenflächen nicht zugelassen. Die Strukturen lassen feine Öffnungen frei, durch die das Wasser einsickern kann. Der Sockel ist hier bis zu 90% Restfeuchte schon als triefend nass zu bezeichnen. Das äußert sich innen dann z.B. in wellig werdende Tapeten, Entstehung von Schimmelecken, Kondenswasser an den Fenstern. In diese Risse ist seit Jahren Regenwasser eingedrungen und hat sogar die Putzfassade durch Frostabstrengung, teilweise von der Wand gelöst. Klopft man auf die Fassade klingen große Teile dann hohl.

Geöffnet sieht das dann ungefähr so aus: Weite Teile platzen bei geringer mechanischer Einwirkung einfach ab. Das Wasser führt allerdings nicht nur zum Abplatzen der Putzfassade, sondern sucht sich seinen Weg ins Gebäudeinnere. Erste Warnzeichen sind z.B. wellige Tapeten, beschlagende Fenster, Schimmelbildung u.s.w.. Geht man dann den Ursachen auf den Grund, findet man Besorgnis erregende Zustände der Bausubstanz. Hier sind tragende Balken des Fachwerks völlig verfault und müssen dringend erneuert werden.

Unten ist der neue Balken eingebracht worden. Hierzu musste jedoch vorsichtig das Fachwerk freigelegt werden. Die jetzt noch sichtbare Mauer hinter den Hölzern ist schon die Mauer der Nachbarwohnung und dort wollten wir nicht guten Tag sagen. Außen werden Risse freigestemmt, angebohrt, verpresst und mit einer Panzerarmierung versehen. Diese Risse werden sich jedenfalls nicht mehr vergrößern. Der Kunde nutzt die "Gunst" der Stunde und tut mit einer Wärmedämmung direkt etwas für seine Mieter und die Umwelt. Aufgrund der Wärmedämmung muss  das Dach etwas verlängert werden, denn das Dach muss  immer auch einen Überstand aufweisen. Hier hatten wir im Keller mit drückender und aufsteigender Feuchtigkeit zu tun. Aufgrund der Kappilarität kann das Wasser bis in die Wohnbereiche aufsteigen.

Nach Freilegung des Mauerwerks werden mit Injektionstechnik, Sperrschichten gesetzt. Ein leistungsstarker Bautrockner und Infrarotbestrahlung sorgen für ein zügiges Abtrocknen der Wände. Das Haus ist nur teilweise unterkellert. Also wird der Boden geöffnet und die Kellerwand ausgeschachtet, um diese auch von der anderen Seite trocknen und vor allem gegen neuerliche Feuchtigkeit, nachhaltig zu schützen Weitere sehr interessante Fotos sind in Arbeit und werden in Kürze eingestellt.